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Gerichtsstube in einem niederländischen Dorf bei Utrecht, um 1800.

Am Morgen eines Gerichtstag befindet sich Dorfrichter Adam in denkbar schlechter Verfassung: Sein Gesicht und sein Bein sind verletzt, und er vermisst seine Perücke, sein Statussymbol.

Zu allem Überfluss kündigt ihm sein Schreiber Licht auch noch die überraschende Revisionsvisite des Gerichtsrat Walter an.

Während Adam gegenüber Licht und Walter immer neue Erklärungen für sein Aussehen und die verschwundene Perücke vorbringt, treffen die Prozessbeteiligten ein: Marthe Rull klagt Ruprecht, den Verlobten ihrer Tochter Eve, an, letzte Nacht in Eves Kammer einen kostbaren Krug zerschlagen zu haben. Ruprecht dagegen behauptet, er habe einen anderen Mann im Zimmer seiner Braut überrascht, und dieser habe auf der Flucht vor ihm den Krug vom Sims gestoßen. Er beschimpft Eve als Dirne.

Hier liegt der eigentliche Streitfall – der gute Ruf des Mädchens.

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